Bei der ersten Ausgabe des Swim & Run im Kernwasserwunderland in Kalkar stellten sich neben den Langdistanztriathleten auch das gesamte Nachwuchscup-Team des SV Hullern 68 der Konkurrenz bei den NRW-Meisterschaften 2014 in dieser Disziplin.

Der Wettbewerb wurde im Turniermodus ausgetragen, wobei in den Ausscheidungsrennen die
acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Altersklassenfinals gesucht wurden. Der Veranstalter hatte dazu in der HanseHalle der Messe Kalkar ein transportables 25m-Schwimmbecken aufgebaut und eine 333m lange Laufstrecke teils innerhalb und außerhalb der Halle abgesteckt.

Schon am frühen Sonntagmorgen machten sich die Teilnehmer auf den Weg an den Niederrhein, denn die ersten Starts fanden schon um 9:00 Uhr statt.

Hier stand mit Anna Kühn eine der hoffnungsvollen Nachwuchsathletinnen in der Klasse Schülerinnen A am Start über 200m und 1000m Laufen. Über diesen Vorlauf und das anschließende Halbfinale arbeitete sich Anna ins Finale vor und erreichte hier, nach packenden Duellen mit den anderen Teilnehmerinnen, mit ihrer Tagesbestleistung den 7. Platz in der Endabrechnung der NRW-Meisterschaft.

Dann waren die A-Jugendlichen aus dem Nachwuchsteam des SV Hullern 68 über dieselben Streckenlängen an der Reihe.
Bei den jungen Männern rechnete sich Hendrik Hassenkamp, als bekannt exzellenter Schwimmer, gute Chancen aus. Das machte er gleich im Vorlauf deutlich, in dem er zeitgleich mit Tim Siepmann
(PV Triathlon Witten) aus dem NRWTV-Kader das Schwimmbecken verließ. Auf den folgenden 1000m lief er nur so schnell, dass er die nächste Runde erreichte. Im Halbfinale verfolgte er dieselbe Taktik um dann im Finale der besten Acht richtig vom Leder zu ziehen. Hier gab Hendrik alles beim Schwimmen und kam mit einem Vorsprung von 5 Sekunden auf die Laufstrecke und musste nach hartem Kampf nur noch zwei Konkurrenten passieren lassen und erreicht somit den 3. Platz bei der NRW-Meisterschaft.

Bei der weiblichen Jugend A war dann mit Sophie Hornig, Kea Höwekenmeier, Sina, Giuliana und Lea Andrick die größte Gruppe des SV Hullern 68 am Start. Auch hier ging es schon im Vorlauf zur Sache. Alle Hullerner Starterinnen traten dann in der nächsten Runde an, um den Vorstoß ins Finale der besten Acht zu schaffen.
Für Kea Höwekenmeier und Giuliana Andrick war hier leider Schluss, aber die beiden hatten sich diesen Lauf als ihr persönliches Finale ausgesucht. Beide lieferten eine persönliche Bestleistung ab und konnten mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden sein.
Sina Andrick und Sophie Hornig schafften es durch das Halbfinale ins Finale, mussten dafür aber schon einige Reserven mobilisieren. Für Lea Andrick sah es sowohl im Vorlauf als auch im Halbfinale schon nach dem Schwimmen gut aus, da konnte sie jeweils schon früh Tempo rausnehmen, auf Platz laufen und Kräfte für das Finale sparen. Somit stellte der SV Hullern 68 drei von acht Starterinnen des Finales.
Im Finale kam es dann zum großen Showdown. Hier belegte Sina Andrick den 4. Platz dicht gefolgt von Sophie Hornig auf Platz 5. Sina hatte sich ihre persönliche Bestleistung für das Finale aufgespart, bei Sophie reichte es im Laufen leider nicht ganz, da sie durch eine Fußverletzung leicht gehandicapt war.
Für Lea Andrick lief es im Finale richtig gut und sie konnte die vorher gesparten Kräfte zum Erreichen des 3. Platzes einsetzen. Vor ihr platzierten sich in der NRW-Meisterschaft mit Meggie Schneider (TV Lemgo) und Anna-Pauline Saßerath (SC Bayer 05 Uerdingen) nur noch NRWTV-Kaderathletinnen.

Für das Nachwuchsteam des SV Hullern 68 war das ein toller Erfolg, zumal die gezeigten Leistungen aus dem vollen Trainingsprogramm heraus erzielt wurden.

Da waren aber auch noch die Männer des SV Hullern 68 über 200m und 1000m Laufen am Start.
Die Mannschaft hatte sich schon vor dem Start reduziert, da Jan Rockahr nach seiner kurzfristig anberaumten, zweiten Schilddrüsenoperation noch mit einem Sportverbot belegt ist. Also gingen hier mit Jonas Zajonz, Ralf Hassenkamp und Carsten Künsken nur 3 Hullerner Triathleten an den Start.
Für Jonas Zajonz war in seiner stark besetzten Altersklasse schon im Vorlauf Schluss. Da machte es sich bemerkbar, dass er sich momentan auf sein Abitur konzentriert und der Trainingsaufwand spürbar geringer war. Dagegen wollten sich die Langdistanzler Ralf Hassenkamp und Carsten Künsken mal auf der Kurzstrecke ausprobieren. Dies funktionierte für beide sehr gut und so zogen sie mit guten Leistungen über das Halbfinale ins Finale der besten Acht ein. Hier galt es nun so gut wie nur möglich abzuschneiden. Ralf Hassenkamp haute eine für ihn unglaubliche Leistung heraus und verbesserte sich auf einen guten 6.Platz. Das war nach den vorher gezeigten Leistungen eigentlich nicht zu erwarten, aber der alte Fuchs zog im Finale noch einmal alle Register seines Könnens.
Für den besten Schwimmer im Feld, Carsten Künsken, galt die Devise: Beim Schwimmen einen Vorsprung herausholen und diesen möglichst beim Laufen mit Zähnen und Klauen verteidigen.
Der erste Teil des Planes ging mit der besten Schwimmzeit des Tages auch auf, aber auf der Laufstrecke machte sich der Trainingsrückstand nach soeben erst überstandenem Ermüdungsbruch im Fuß doch bemerkbar, er musste sich noch von zwei Teilnehmern überholen lassen.
Wieder ein dritter Platz für einen Hullerner Triathleten!

Alles in allem kann der Ausflug an den Niederrhein als sehr erfolgreicher Einstieg in die diesjährige Saison gesehen werden, die Leistungskurve zeigt nach oben!

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