Am letzten Freitag hatte eine kleine aber feine Mannschaft des SV Hullern 68 sich den Dülmener Abendlauf als Ziel für einen Formtest ausgesucht.

Leider lief es schon im Vorfeld nicht gut für alle Teilnehmer, gingen doch kurz nacheinander zwei heftige Gewitter mit starkem Regen nieder, was die Außentemperatur auf 8°C drückte und eine geregelte Wettkampfvorbereitung kaum ermöglichte.

Der Starter zeigte sich unerbittlich und schickte die Teilnehmer zur vorgesehenen Startzeit auf die 5 km-Strecke.

Auf der rutschigen Tartanbahn des Dülmener Stadions absolvierten die Hullerner die Startphase eher verhalten, um Stürzen aus dem Weg zu gehen. Dann auf dem zwei Mal zu durchlaufenden Rundkurs fanden die Triathleten schnell zu ihrem Tempo, mussten aber auf dem ersten Teilstück mit dem heftigen, teils stark böigen Wind kämpfen.

Lagen die Hullerner Triathleten nach der ersten Runde noch auf gutem Kurs, so mussten sie dann in der zweiten Runde den widrigen Umständen Tribut zollen.

Carsten Künsken erreichte nach 20:32 Minuten als Dritter der Altersklasse M40 das Ziel und distanzierte Ralf Hassenkamp, der in 20:50 Minuten auf dem vierten Platz der AK M50 finishte, nur knapp. Thomas Höwekenmeier komplettierte das Männer-Trio in 22:14 Minuten als Sechster in der AK M50.

Aus dem Nachwuchscup-Team war mit den Andrick-Sisters und Kea Höwekenmeier nur ein kleiner Teil des Teams am Start, die schlugen sich aber, trotz der widrigen Umstände, prächtig.Die vier Freundinnen verbesserten ihre Laufzeiten teilweise um bis zu eine Minute und holten sich somit gute Platzierungen ab.

Aus dem Quartett erreichte Lea Andrick nach 23:14 Minuten fast allein das Ziel auf dem zweiten Platz ihrer Altersklasse. Ihr folgte dann Kea Höwekenmeier in 23:44 Minuten auf dem 3. Platz der Altersklasse und Giuliana Andrick, die mit Seitenstechen zu kämpfen hatte, in 24:18 Minuten auf dem 4. Platz in dieser Altersklasse. Schwer zu kämpfen hatte in diesem Rennen Sina Andrick, war ihr doch während der gesamten zweiten Runde übel. Trotzdem beendete sie das Rennen mit einem fulminanten Endspurt, bei dem sie noch mehrere, vor ihr laufende Teilnehmer überholte und sich in einer Zeit von 25:13 Minuten den fünften Platz in ihrer Altersklasse sicherte und sich ganz nah an die magische 25 Minuten-Marke heranarbeitete. So zeigen sich die ersten positiven Auswirkungen, nachdem die jungen Damen im Winter das Training für die längeren Distanzen im Nachwuchscup umgestellt haben.