Das hatten sich die Hullerner Triathleten wirklich nicht so vorgestellt. Vom Wetterbericht gewarnt, hatte die Landesligamannschaft zwar so einiges erwartet, Aber dass sie auf der Radstrecke in Kamen 41 km lang mit Sturmböen und Starkregen zu kämpfen haben würden, hatten sich Carsten Künsken, Michael Sander, Marcel van Eik und Wilfried Lersch so nicht vorgestellt. Am Ende war Trainer Peter Klauke froh, dass bei den zahlreichen Stürzen kein Hullerner betroffen war und alle heil vom Sattel stiegen, um die 10-km-Laufstrecke in Angriff zu nehmen. Doch der Reihe nach. 25 Mannschaften mit insgesamt 100 Startern versammelten sich im Kamener Freibad, um den zweiten Lauf der Landesliga auszutragen. Die 1000 m Schwimmen bewältigte Carsten Künsken nach gewohnt starker Schwimmleistung am schnellsten und kam als siebter in die Wechselzone. Diesen Platz konnte er auf dem Rad absichern. Im Mittelfeld folgte Marcel van Eik und kurz dahinter Michael Sander, der auf dem Rad im Verlauf des Rennens an van Eik vorbeizog. Wilfried Lersch kämpfte sich als Oldie tapfer durch den hinteren Teil des Feldes. Beim Laufen verlor Künsken dann zwar noch einige Plätze, war am Ende aber mit Platz 18 zufrieden, zumal ihn über die Woche noch Archillessehnenprobleme geplagt hatten. Sander und van Eik konnten beim Laufen noch ein paar Plätze gut machen und finishten als 36. und 49.  Lersch hielt tapfer durch und konnte als 86. noch ein paar Punkte für Hullern beisteuern. Die Mannschaft belegte insgesamt den 13. Platz, wie schon im ersten Rennen genau die Mitte. Trainer Klauke kommentierte: "Das ist das, was wir zu erreichen in der Lage sind. Wenn wir uns auch in den verbleibenden zwei Rennen in Altena und Hückeswagen so platzieren, können wir zufrieden sein."

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