Am letzten Freitagnachmittag startete die 26.Ausgabe des 24 Stunden Schwimmens der DJK Coesfeld im Coe-Bad in Coesfeld.

Auch in diesem Jahr stand wieder eine Mannschaft des SV Hullern 68 am Start dieser tollen Veranstaltung, die schon traditionell den Auftakt der Wettkampfsaison für die Triathleten des SV Hullern 68 bildet.

Diesmal hatte der SV Hullern 68 eine bunt gemischte, aber sehr motivierte Truppe nach Coesfeld geschickt. Die Mannschaft setzte sich aus den jugendlichen Nachwuchsschwimmerinnen Jule Hülsmann, Greta Kunz und Lena Stefanblome, sowie den Triathleten Lea Andrick, Maurice Kiml, Philipp Thiel, Jan Rockahr, Malte Szostak, Ralf Hassenkamp und Christian Kiml zusammen.

Schnell wurden Gruppen gebildet und das Ziel ausgegeben, es sollten mindestens 80 000 Meter während der 24 Stunden im 25m-Becken des Coesfelder Hallenbades abgespult werden.

Schon in den ersten Stunden in den Freitagabend hinein lief alles nach Plan und die Hullerner spulten souverän ihr Programm ab.
Meike Eckhardt, die in diesem Jahr die Betreuung am ersten Wettkampftag übernommen hatte, rief um 20 Uhr zur Abendverpflegung, es gab leckere Pizza nach Wahl. Zu diesem Zeitpunkt standen für die Hullerner bereits 18,85 absolvierte Kilometer auf den Zetteln der Bahnenzähler.

Gut gestärkt ging es ab in die Nacht, in der alle Hullerner nicht nachließen, obwohl es dem einen oder der anderen schon schwer fiel, sich aus dem warmen Schlafsack zu quälen und dann ins kalte Wasser zu springen. Um Mitternacht waren dann 33,5 Kilometer abgespult und die erste Hälfte der angestrebten Gesamtstrecke fast bewältigt. Die 40 km-Marke fiel dann kurz vor 2 Uhr am Samstagmorgen. Das war noch kein Grund zur Zufriedenheit, denn es waren ja noch 13 Stunden zu Schwimmen. Damit war aber auch klar, dass man bei halbwegs gleichbleibender Leistung, das Ziel von 80 Kilometern deutlich übertreffen würde.

Am Samstagmorgen um 8 Uhr gab es dann erst einmal ein kräftiges Frühstück mit frischen, belegten Brötchen und heißem Kaffee. Dafür hatte Abteilungsleiterin Heike Rockahr gesorgt, die dann auch die Betreuung der Mannschaft am Samstag übernahm. Hier stärkten sich nochmal alle Schwimmer und gingen den Endspurt an. Die vergangenen 17 Stunden hatten bei vielen Teilnehmern deutliche Spuren hinterlassen und so kam diese Verpflegungspause genau zum richtigen Zeitpunkt.
Kurz nach 13 Uhr hatten die Hullerner dann die als Ziel ausgegebene 80 km-Marke geknackt.

Jeder Meter, der jetzt noch geschwommen wurde, war eine willkommene Zugabe. Trotzdem ließen die Hullerner nicht in ihrem Tempo nach und erreichten im Ziel um 15 Uhr eine geschwommene Gesamtstrecke von 86150 m.

Bei der Siegerehrung gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer je einen Pokal und eine Urkunde zur Erinnerung. Trotz der gerade erst überstandenen Anstrengungen wurden auf der Heimfahrt schon Pläne für das 24 Stunden Schwimmen im nächsten Jahr geschmiedet.

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