Am Fronleichnamstag waren die Triathleten aus dem Nachwuchscup-Team des SV Hullern 68 beim
ELE-Triathlon in Gladbeck im Rahmen der Ruhr Games im Nachwuchs-Cup aktiv.

Zum ersten Triathlon der Saison hatten sich mit Clara Künsken, Anna Kühn, Sina, Lea und Giuliana Andrick und Kea Höwekenmeier, sowie Lucas und Maurice Kiml 6 Mädchen und 2 Jungen dieser Herausforderung gestellt.

Zuerst waren die Kiml-Brüder an der Reihe. Sie hatten 500m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km Laufen vor sich. Lucas Kiml hat in seiner ersten Saison noch Probleme mit dem Schwimmen, konnte sich aber auf dem Rad und vor allem beim Laufen immer weiter nach vorn arbeiten und belegte im Ziel den 20. Platz in der Altersklasse Schüler A. Sein älterer Bruder Maurice hatte nach langer Verletzungspause und dem dadurch resultierenden großen Trainingsrückstand nur niedrige Ambitionen auf eine gute Platzierung und wollte den Wettkampf eigentlich nur finishen. Beim Schwimmen tat er sich schwer, aber auf dem Rad setzte er sich gut in Szene und leistete in seiner Gruppe des Öfteren wertvolle Führungsarbeit. Beim Laufen war er sehr schnell allein und lief in seinem Tempo auf Platz. Er erreichte im Ziel den 29.Platz bei der Jugend B.

Direkt danach, im ersten Mädchenrennen, waren mit Clara Künsken und Anna Kühn gleich 2 junge Damen im 50m-Becken des Gladbecker Freibades am Start.

Das Schwimmen über 500m begann verheißungsvoll, konnten beide doch in vorderster Front mitmischen. Anna Kühn hatte die schwerste Bahn erwischt, denn dort schwammen auch die
Top-Kaderathletinnen des NRWTV. Trotzdem konnte sie sich hier gut in Szene setzen, während
Clara Künsken auf ihrer Bahn fast zweikampffrei ihre Schwimmstrecke absolvieren konnte.

Nach dem Wechsel zum Rad erwischte Anna leider eine Gruppe, in der einige Athletinnen die Führungsarbeit verweigerten und so vergrößerte sich der Abstand zur Spitzengruppe stetig.
Clara hatte sich in einer Radgruppe mit einigen anderen Athletinnen zusammengetan und konnte fast zu Annas Gruppe aufschließen. Nachdem die 10km-Radstrecke absolviert war, ging es nun auf die 2,5km lange Laufstrecke in den Wittringer Schloßpark. Anna konnte nach fast perfektem Wechsel schon auf dem Weg zum ersten Wendepunkt mehrere Gegnerinnen überholen und lief dann clever auf Platz. Sie erreichte trotz guter Schwimm- und Laufleistung in der Altersklasse Jugend B einen für sie leider enttäuschenden 11. Platz und haderte im Ziel mit der schlechten Zusammenarbeit in ihrer Radgruppe. Clara machte auf der Laufrunde zunächst einen guten Eindruck, musste dann zum Ziel hin den steigenden Temperaturen Tribut zollen. Auch sie belegte in ihrer Altersklasse Schülerinnen A den 11. Platz.

Im letzten Rennen des Tages gingen dann die weiblichen A-Jugendlichen an den Start.
Da nur sehr wenige Teilnehmerinnen am Start waren, zog sich das Feld sehr schnell weit auseinander, denn die NRWTV-Kaderathletinnen legten ein Höllentempo vor. Die Triathletinnen des SV Hullern 68 ließen sich davon nicht beeindrucken und blieben bei ihrer Renneinteilung. Lea Andrick kam als beste Schwimmerin des Quartetts als Erste aus dem Wasser und erwischte nach gutem Wechsel eine gut funktionierende Radgruppe. Als nächste verließen dann Sina Andrick und ihre Schwester Giuliana in einer mehrköpfigen Gruppe das Schwimmbecken. Sina legte einen prima Wechsel hin, fand sich dann aber allein auf der Radstrecke wieder.

Mit ein wenig Abstand kam dann Giuliana in der Gruppe zur Radstrecke und diese Gruppe fuhr zu Sina auf und arbeitete auf der 20km Radstrecke sehr ordentlich zusammen. Kea Höwekenmeier fand sich endlich mal in einer Radgruppe wieder und hatte trotzdem Pech. Diese funktionierte nämlich nicht, sodass sie die meiste Zeit die Führungsarbeit verrichten musste. Nachdem sie sich an der Spitze der Gruppe aufgearbeitet hatte, ließ der Rest der Gruppe sie einfach stehen und sie fiel weit zurück.

Da es am Nachmittag schon sehr heiß war, wurde der 5km-Lauf kein Zuckerschlecken. Lea hatte in der mit hohem Tempo fahrenden Radgruppe viele Körner verbraucht, die ihr jetzt als eigentlich gute Läuferin fehlten. So versuchte sie ihre Position zu halten und erreichte den 10. Platz in der Jugend A.
Sina und Giuliana kamen fast gleichzeitig in die Wechselzone. Das Laufen war für die beiden nicht so einfach. Giuliana hatte wohl in der ersten Laufrunde das Tempo zu hoch gewählt und musste so auf der zweiten Runde etwas kürzer treten. Sie belegte den 14. Platz direkt gefolgt von ihrer Schwester Sina auf Platz 15, die während des gesamten Laufes mit Schmerzen an der rechten Achillessehne zu kämpfen hatte. Kea Höwekenmeier hingegen kam wütend in die Wechselzone und warf auf der Laufstrecke nochmal Alles in die Waagschale. Leider war der Abstand auf der Radstrecke schon zu weit angewachsen und somit landete sie völlig frustriert und enttäuscht über ihre Radgruppe auf dem 19. Platz.

Vor den Jugendlichen hatte Thomas Höwekenmeier schon seinen Wettkampf auf der Sprintdistanz absolviert. Nach gutem Schwimmen plagte er sich zwischenzeitlich auf der Radstrecke mit leichten Rückenbeschwerden herum. Auf der Laufstrecke konnte er dann nochmal einige Plätze gutmachen und landete im Ziel auf dem 13. Platz seiner Altersklasse.

So ging ein sehr heißer und lehrreicher Triathlontag zu Ende!

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